Bye bye Perscheid
Fan-Seiten-Betreiber soll über 20.000 Euro Schadensersatz zahlen
Andererseits hat er wohl auch nichts dagegen, dass seine Agentur das Ganze etwas anders sieht.
Ein echter Wendehals oder jemand, der sich nicht traut seiner Agentur Einhalt zu gebieten?
Oder es ganz einfach nicht will.
Wie auch immer, die Sympathiepunkte sind damit aufgebraucht.
20.684,70 Euro nebst Zinsen soll Peter F. als Betreiber einer privaten Fan-Site an die Agentur des Comiczeichners Martin Perscheid zahlen. Per Klage (Az. 308 O 633/06) fordert die Agentur des Zeichners Lizenz- und Anwaltsgebühren in dieser Höhe, obwohl Perscheid selbst angab, dass nur für eine kommerzielle Nutzung die Zustimmung der Agentur erforderlich sei. Auch an anderer Stelle hatte er mehrfach geäußert, dass eine nichtkommerzielle Nutzung seiner Werke unproblematisch sei.Mit seiner Art von Humor schien er mir ja ein durchaus sympathisches Kerlchen zu sein, dazu noch, dass er nichts gegen die nichtkommerzielle Verwendung seiner Werke hat(te).
...
Perscheid selbst reagierte nicht auf Anfragen der Betroffenen, scheint aber über die Handlungen seiner Geschäftspartner genau informiert zu sein. Zumindest spricht er in seinem Gästebuch von "blutrünstigen Anwälten", die seine Agentur auf Webmaster loslasse. Dies hindert ihn aber offensichtlich nicht daran, weiter öffentlich die Verwendung seiner Werke für nichtkommerzielle Zwecke grundsätzlich zu gestatten.
via: heise
Andererseits hat er wohl auch nichts dagegen, dass seine Agentur das Ganze etwas anders sieht.
Ein echter Wendehals oder jemand, der sich nicht traut seiner Agentur Einhalt zu gebieten?
Oder es ganz einfach nicht will.
Wie auch immer, die Sympathiepunkte sind damit aufgebraucht.

SteBu | 10.11.2006 | 07:51:40
Wo soll das in der Imagemap verlinkt sein?